Anna Langhoff

Name: Anna Langhoff

Geburtstag: 30.05.1965

Nationalität: Deutsch

aktuelle Projekte: LESS   Dokumentarfilm

Biografie: Anna Langhoff wurde in Ost-Berlin/ DDR geboren und lebt als Schriftstellerin, Regisseurin und Dramaturgin in Berlin und Indien. Sie ist verheiratet und hat drei Söhne. Seit ihrer ersten Veröffentlichung im Jahr 1986 des Prosabands Herzschuss (Ammann Verlag) ist sie als freie Autorin tätig und veröffentlicht Prosa sowie Lyrik. Seit 1991 wird sie auch als Dramatikerin bekannt, ihre Theatertexte und Hörspiele werden vertreten vom henschel Schauspiel Verlag. Von 1983 bis 1988 war Anna Langhoff Regieassistentin an Theatern in Zürich, Bochum und Hamburg.

Foto am 08.05.14 um 18.56 #3

Ab 1990 wirkte sie als Dramaturgin am Berliner Schiller-Theater und von 1992 bis 1995 als Autorin und Regisseurin am Berliner Ensemble. Im Auftrag von Heiner Müller schrieb sie am Berliner Ensemble das Stück Schmidt Deutschland – Der Rosa Riese und war Mitglied der Autoren-Werkstatt des Berliner Ensembles. Sie inszenierte außerdem am Deutschen Theater Berlin, an der Volksbühne Berlin, im Deutschen Theater Almaty Kasachsthan, in Frankreich, Portugal und anderen Orten. Daneben war sie von 1991 bis 1992 Dozentin an der Schauspielschule des Theatre Nationale de Bretagne im französischen Rennes. Seit 1992 ist sie gelegentlich als freie Regisseurin an verschiedenen Theatern, vor allem aber als Autorin tätig sowie als Übersetzerin für Theaterstücke und Drehbücher. Seit 2008/09 arbeitet sie als freie Autorin und Übersetzerin, u.a. für das Theater CTB Companhia de Teatro de Braga in Portugal, wo sie seit 2011 auch künstlerische Mitarbeiterin der Leitung ist. 2013 gründete sie zusammen mit Alexey Shipenko die Filmproduktionsfirma NONDUAL PRODUCTIONS, die seit 2014 zusammen mit dem Theater CTB Companhia de Teatro de Braga verschiedene interdisziplinäre Projekte verfolgt, die Theaterarbeit, Filmarbeit und ortsbezogenes, prozessbetontes interaktives künstlerisches Agieren verbinden. Ab 2016 Arbeit als Dramaturgin u.a. am Theater Konstanz und am Volkstheater Rostock.

Auszeichnungen: 1987 das Stipendium der Kärntner Industrie beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, 1988 ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds, 1995 ein Stipendium der Münchner Villa Waldberta, 1997 das Stipendium der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart, 1999 das Stipendium der Stiftung Kulturfonds, Berlin, 2000 den Baden-Württembergischen Jugendtheaterpreis, 2001 den Christian-Dietrich-Grabbe-Preis und den Hörspielpreis Släbbész, 2002 den Preis des Emscher Drama sowie 2004 das Amt der Stadtschreiberin von Otterndorf, 2005 das Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.